
SPD vor Ort
Unter dem Arbeitstitel SPD vor Ort besuchen die SPD Mandats- und Amtsträger die Ortsgemeinden, die Institutionen, die Betriebe und vor allem die Menschen der Verbandsgemeinde Rhaunen in regelmäßigen Abständen. Hierbei läßt man sich über abgeschlossene, laufende und geplante Vorhaben informieren. Kleinere und auch größere Sorgen werden dabei zur Kenntnis genommen. Soweit dies möglich, setzen wir uns für die Anliegen und Probleme unserer Gesprächspartner ein.

SPD Delegation in der Gartenstraße
Der Ausbau der Gartenstraße und des Finkenweges in Rhaunen war Ziel eines Informationsbesuches von SPD vor Ort. Ortsbürgermeister Manfred Klingel erläuterte den Ablauf und den derzeitigen Stand der Bauarbeiten. Der Hauptkanal mit den Hausanschlüssen und die Hauptwasserleitung sind in beiden Straßen verlegt. Die Firma Rosendahl und Bucher ist dabei die Hausanschlüsse der Wasserleitung und der OIE Kabel zu verlegen.
Zeitweise zwei Kolonnen sorgten für einen zügigen Fortgang der Bauarbeiten. In der 33. KW soll dann die Kolonne für die Straßenarbeiten anrücken. Leerrohre für die Telekom und Leitungen für die OIE sowie für die Straßenbeleuchtung sind vor dem eigentlichen Straßenbau dann noch zu verlegen. Etliche Anwohner sind dabei vorbereitende Maßnahmen für die Neuanlage ihrer Vorgärten und Eingangsbereiche zu treffen. Die Bauarbeiten liegen voll im geplanten Zeitrahmen.

Eine Gruppe von Vorstands- und VG Fraktionsmitglieder und Mitglieder der „ Arbeitsgruppe Infrastruktur“ im SPD Gemeindeverband Rhaunen, besuchte in den vergangenen Tagen die Baustelle an der L 182 im Bereich Gösenroth und Laufersweiler.
Die Anwesenden waren vom Baufortschritt überrascht und äußerten sich positiv darüber, dass der LBM (Landesbetrieb Mobilität) Anregungen, die auch von uns unterstützt wurden, gefolgt ist und eine kompaktere Bauausführung, als ehemals geplant, bei den vorgesehenen einzelnen Bauabschnitten vorgenommen hat. Das bedeutet, dass die Ortslage Laufersweiler und die Freie Strecke zwischen Laufersweiler und Ortseingang Gösenroth in einem Bauabschnitt zusammengefasst ausgebaut werden.
Nach dem Baufortschritt zu urteilen, ist davon auszugehen, dass die erste Schwarzdecke auf der freien Strecke, in vier bis sechs Wochen aufgebracht werden kann, sodass, wenn es denn wider Erwarten eine Winterbaustelle wird, was wegen den schwierigen Verhältnissen in der Ortslage Laufersweiler bei den Hausanschlussarbeiten von Kanal und Wasser im Bereich des Möglichen liegt, der Verkehr bereits über das neue Teilstück geführt werden kann.
Diese zusammengelegte Bauausführung war auch sicher im Interesse der zuständigen Wasserwerke, die im gleichen Zuge die Wasserleitung zwischen Gösenroth und Laufersweiler, neben anderen Versorgungsleitungen, parallel zur Straße neu verlegten.
Die im Vorfeld der Baumaßnahme bekannt gewordene Ausführung in fünf Bauabschnitten, wurde unsererseits als nicht sinnvoll angesehen, zumal die an der Gesamtausbaustrecke liegenden Gewerbebetriebe mit erheblichen Umsatzeinbußen zu rechnen haben, welche in dem einen oder anderen Falle sogar existenzbedrohend sein könnten. Einen Vorgeschmack bekamen diese Betriebe bereits, als im vergangenen Jahr zwischen Laufersweiler und der Kreuzung Niederweiler die L 182 ebenfalls in einer Vollsperrungsmaßnahme ausgebaut wurde.
Leidtragende von der Vollsperrung sind auch alle diejenigen die den Wochenendnotdienst in Laufersweiler aufsuchen müssen. Hier sind zum Teil erhebliche Umleitungsstrecken zu fahren um diese, so notwendige, ärztliche Rettungsstelle zu erreichen.
Die Ortseinfahrt Gösenroth bekommt eine neue Verkehrsführung in zwei getrennt voneinander geführten Straßenzügen nach den neuesten Richtlinien für verkehrsberuhigende Ortseinfahrten, die mit Sicherheit noch für die Verkehrsteilnehmer gewöhnungsbedürftig sein wird. Ansonsten wird die Straße etwas verbreitert und im Bereich der Einfahrt nach Laufersweiler auch begradigt.
Die anwesenden Vertreter des SPD Gemeindeverbandes begrüßen den begonnenen Ausbau der L 182, zumal diese Straße der Hauptzubringer zum Flaghafen ist. Sie werden sich auch weiterhin darum bemühen, dass die beiden nächsten Bauabschnitte von Gösenroth bis zur Kreuzung nach Oberkirn (L 185) und weiter bis zur Ortseinfahrt von Rhaunen, diesem Ausbau nun zügig folgt, insbesondere im Interesse aller Anlieger und Verkehrsteilnehmer.

Dass sich Beharrlichkeit auszahlt, wird durch diese Baumaßnahme eindrucksvoll belegt. Seit Jahren setzt sich die Arbeitsgruppe „Infrastruktur“ im SPD Gemeindeverband Rhaunen für eine kontinuierliche Verbesserung der Straßen in unserer Region ein.
Schien es zunächst wenig aussichtsreich den Ausbau der K 65 zum großen Thema zu machen, ergab sich unvermittelt im Jahre 2007 die Chance, diese Straße im Ausbauprogramm des Kreises an vorderer Stelle zu platzieren.
Im Dezember 2009 wurde die mit 1,15 Millionen Euro veranschlagte Maßnahme in Angriff genommen. Auftragnehmer ist die Firma Juchem Asphaltbau GmbH & Co. KG aus Niederwörresbach. Auf einer Gesamtlänge von 2950 Meter wurde teils im Vollausbau, teils im Hocheinbauverfahren die Straßenverbindung zwischen Hottenbach und Sulzbach, die in der Bauzeit voll gesperrt wurde, neu hergestellt.
Im Zuge dieser Straßenbaumaßnahme wurde auch eine Leerrohrverlegung vorgenommen. Über dieses Leerrohr wird Sulzbach an das Herkuleskabel im Idarwald angebunden, und so zukünftig mit hochbitratigen DSL-Anschlüssen versorgt.
Bei dem Teilstück vor Hottenbach wurden die Kurvenradien teilweise entschärft. Dieser Streckenabschnitt, der bereits im Jahre 1981 als Kulisse bei den Dreharbeiten zu Heimat 1 als Nürburgring fungierte, ist, so das einhellige Urteil der SPD-Fraktion, deutlich verbessert worden.
Ende August wird die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben. Damit ist ein weiteres Mosaiksteinchen auf der Straßenkarte unserer Verbandsgemeinde abgehakt, so Arnold Scherer, Sprecher der Arbeitsgruppe Infrastruktur.

Am 21.06.2010 trafen sich Mitglieder der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat zu einem Ortstermin am Freibad in Rhaunen. Grund für die Besichtigung waren anstehende Instandhaltungsmaßnahmen insbesondere im Bereich des Einganges am Umkleide- und Kioskgebäude.
Das Flachdach ist an einigen Stellen undicht und auch optisch in die Jahre gekommen, so dass eine grundlegende aber nachhaltige Sanierung mit hohen Investitionskosten gegenüber einer kostengünstigen Reparatur abzuwägen ist.
Seitens der Verwaltung, für welche der Leiter der Bauverwaltung, Herr Weyand und der Bademeister, Herr Dick, Rede und Antwort standen, wird möglicherweise auch der Einbau einer Fotovoltaikanlage erwogen, welche zwar mit noch höheren Investitionskosten verbunden wäre, deren Ertrag jedoch auch die Tilgung der Sanierungskosten übernehmen könnte. Die Verwaltung bereitet hierüber Kostengegenüberstellungen vor, über welche in den maßgeblichen Ausschüssen zu beraten ist.
Ein weiterer Diskussionspunkt waren die notwendigen Investitionen im Bereich der Idarwaldschule, wo über die zusätzlichen Ausstattungen für die neue IGS auch Maßnahmen zur Verbesserung des Bustransports für die Kinder erforderlich werden, weil sich die Zahl der anfahrenden Busse von vier auf acht praktisch verdoppeln wird und dadurch hohe Sicherheitsrisiken entstehen. Das Konzept der Verwaltung über eine Wendespur ohne Inanspruchnahme des Schulhofes wurde erläutert, damit die Mitglieder der SPD-Fraktion gut vorbereitet in die Ausschusssitzungen gehen können.
Sowohl die Schule mit ihrem für unsere Region so wichtigen Ausbau zur IGS als auch das Freibad mit seinem Freizeitwert haben in den Reihen der SPD-Fraktion einen hohen Stellenwert für die Infrastruktur der Verbandsgemeinde. In Zeiten knapper Kassen müssen Investitionsmaßnahmen deshalb rechtzeitig und mit hoher Präzision vorbereitet werden.

Es gibt Tage, da passt alles zusammen. Wetter und Programm sorgen für gute Laune. Bei strahlend blauem Himmel und frühsommerlichen Temperaturen bot der Garten von KAFF in Hottenbach wieder einmal ein herrliches Ambiente, und dies keineswegs nur für eingefleischte Jazz-Fans. Die Veranstaltung an Fronleichnam hat sich als feste Größe im Veranstaltungskalender von Hottenbach etabliert. Auch in diesem Jahr war sie Magnet für Besucher aus nah und fern.
Tom Schilp, in Hottenbach beheimateter Drummer der „New Orleans Jazz Band“ hat es zu erneut geschafft eine Gruppe exzellenter Jazzer um sich zu scharen. So war es kein Wunder, dass der Funke zum Publikum schnell übersprang.
Wie bereits im letzten Jahr, damals lag die Kommunalwahl nur wenige Tage zurück und lieferte einige faustdicke Überraschungen die für reichlich Gesprächsstoff sorgten, war auch in diesem Jahr ein politisches Ereignis Gesprächsthema Nummer Eins. Der unerwartete Ausgang des ersten Wahlganges der Landratwahl bot Stoff für viele Diskussionen. So war es wenig überraschend, dass sich die beiden verbliebenen Bewerber um dieses Amt, der amtierende Landrat Axel Redmer und sein Herausforder Dr. Matthias Schneider, unters Wahlvolk mischten.
Seit Jahren pflegt der SPD-Gemeindeverband Rhaunen die Tradition, den Jazz in Hottenbach zu besuchen, so war es auch in diesem Jahr. Eine Delegation, angeführt vom Vorsitzenden Manfred Klingel, dem Ersten Beigeordneten der VG Rhaunen Herbert Wichter, den Ratsmitgliedern Hermann, Schub, Fritz Scherer, Klaus Spaller, Christiane und Rudi Röper, nutzte die Veranstaltung zu einem regen Meinungsaustausch mit den Bürgern. Hans-Jürgen Noss, Mitglied des Landtages in Mainz, gehört ebenso seit Jahren zu den Stammgästen, der auch in diesem Jahr von den KAFF-Leuten hervorragend organisierten Veranstaltung.

Bereits zum vierten Mal hat das Bundenbacher Unternehmen Johann & Backes seine Schiefer- und Natursteintage ausgerichtet. Trotz des unbeständigen und daher unfreundlichen Wetters, herrschte ein reges Treiben auf dem einladend hergerichteten Ausstellungsgeländegelände. Unter den zahlreichen Besuchern konnten die Firmeninhaber, Herr Johann sen. und Herr Johann jun. eine Delegation des SPD-Gemeindeverbandes Rhaunen begrüßen. Auch Landrat Axel Redmer ließ es sich nicht nehmen, trotz anderweitiger Terminverpflichtungen, dem Unternehmen seine Aufwartung zu machen
In der nochmals vergrößerten Musterausstellung waren Informationen über Dach- und Fassadendeckarten, Gestaltungsmöglichkeiten im Bodenbereich, Natursteine für Küche, Bad, Treppen und Fensterbänke zu finden.
Weitere Aussteller zu den Themen: Öffentliche Fördermöglichkeiten, Gartenanlage, Heizung und Solar, Dämmung und Außenputz, Brunnen aus Naturstein, Satellitenschüsseln und Fernseher, Schmuck, Dekoartikel und Wein rundeten das Angebot ab.
Ein ansprechendes Unterhaltungsangebot schuf eine kurzweilige Atmosphäre und lud zum Verweilen auf dem Werksgelände ein.

Mitglieder der SPD-Fraktion des Verbandsgemeinderates Rhaunen informierten sich im Drei-Freunde-Kindergarten in Stipshausen über den Stand der Renovierungsmaßnahmen. Fachkundige Informationen gab es aus erster Hand durch die Leiterin der Kindertagesstätte Simone Engel und den Ortsbürgermeister Frank Marx. Unterstützt wurden beide durch den VG-Beigeordneten Herbert Wichter, der als OB-Vorgänger von Herrn Marx die Maßnahme auf den Weg gebracht hatte.
Im Rahmen des Konjunkturprogramms II wurden ca. 10 Milliarden € Fördermittel für zukunftsfähige Investitionen insbesondere im Bereich Energieeffizienz für Bildungseinrichtungen, zu welchen auch Kindertagesstätten und Schulen gehören, vergeben. Aus diesem Paket konnte die Sanierung des Kindergartens in Stipshausen mit etwa 300.000 € berücksichtigt werden.
Davon sind bis heute ca. 210.000 € an Dach, Wänden und Fenstern verbaut. Die Außendämmung, Sonnenschutz und eine Lüftungsanlage sowie Maßnahmen zur Wiederherstellung des Außenbereiches stehen noch aus.
Durch die Maßnahme wurde nicht nur die Energiebilanz des Kindergartens erheblich verbessert, es konnten darüber hinaus auch einige Verbesserungen im Raumkonzept durchgeführt werden, so dass geeignete Räumlichkeiten für eine Betreuung vom Kleinkindalter an bis zur Schulkinderbetreuung in Hortplätzen vorhanden sind.
Beeindruckt waren die Besucher von den vielen praktischen Ideen, die verwirklicht wurden und von dem hohen Maß an freiwilligen Einsätzen und Sponsorenengagement, welche beweisen, dass in einem funktionierenden Gemeinwesen sich die Bürger auch mit ihren Einrichtungen identifizieren und hierfür auch gerne einen besonderen Einsatz zeigen.
Zum Abschluss durften sich die Fraktionsmitglieder noch über eine Tasse Kaffee freuen und dabei das Gespräch auch über den Kindergarten hinaus auf andere Belange der Gemeinde Stipshausen lenken. Es war für alle Beteiligten ein gelungener Informations- und Erfahrungsaustausch.
Am 06. September 2009 trafen sich Mitglieder der SPD-Fraktion des Verbandsgemeinderates Rhaunen zum Frühschoppen beim Mühlenfest in Gösenroth.
Die Mühle konnte in voller Funktion und mit fachkundigen Erläuterungen durch Mitglieder des Mühlenvereines besichtigt werden. Es ist beachtlich, wie viel Zeit und Liebe der Verein in den Erhalt dieses historischen Bauwerkes investiert. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur erlebten Heimatkunde geleistet, weil neben der Information über die Funktionsweise der Mühle auch viele Geschichten aus dem Mühlenalltag und deren Geschichte erzählt werden.
Außer der interessanten Besichtigung wurden auch mit „Original Gösenrother Mühlenmehl“ selbst gebackenes Brot und ein zünftiges Mittagessen mit Kuchennachtisch angeboten. Dazu kam perfektes Wetter und eine sehr romantische Umgebung im Idarbachtal, so dass sich ein Besuch in Gösenroth jedes Jahr wieder lohnt.
Auf dem Heimweg machten einige Fraktionsmitglieder noch Station beim Informationstag der Freiwilligen Feuerwehr in Rhaunen, wo insbesondere die Bambini-Gruppe Gelegenheit hatte, das spielerisch Erlernte zu zeigen.
Weil es keine Ziegen mehr im Ort gab, gründeten die Stipshausener einen Verein. Dessen Jubiläum feierten sie jetzt ausgiebig.
Ein willkommener Anlass für der SPD-Gemeindeverband dem Geißenverein einen Besuch abzustatten.
Mit einer Führung durch den Skulpturenpark eröffnete der Stipshausener Geißenverein die Feier zu seinem 35. Vereinsjubiläum. Bernd Munsteiner, von Beginn an Vorsitzender des Vereins sowie Initiator und Motor des Skulpturenparks, stellte die Kunstwerke - allesamt Arbeiten von hoch geachteten internationalen Künstlern - fachkundig vor.
Zuvor jedoch spannte Munsteiner einen Bogen zu den Anfängen der Vereinsgeschichte. 1974 gab es keine Ziegen mehr im Ort, Grund genug für einige tatkräftige Gründerväter, den Geißenverein ins Leben zu rufen. Neben der Traditionspflege legt der Verein einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit auf kulturelles Engagement. Höhepunkt des Schaffens ist augenscheinlich der schmucke Skulpturenpark am Ortsrand, der mittlerweile weit über die Region hinaus Anerkennung findet.
Munsteiner wählte als Ausgangspunkt seiner Führung den alten jüdischen Friedhof am Waldrand. Inspiriert von diesem Friedhof, habe Deborah Aguado, Professorin an der New Yorker "Modern School of Art", mit den beiden Sitzbänken "Memoria" (Erinnerung) und "Love is all there ever is" (Die Liebe überwindet alles) einen Platz zum Nachdenken geschaffen.
Die zweite Skulptur, die Munsteiner den Jubiläumsgästen vorstellte, stammt vom renommierten Schmuck- und Edelsteingestalter selbst: "Drei Phasen" nennt Munsteiner die Skulptur aus Kuselit und Vulkanit. Sie symbolisiere neben der christlich geprägten Heiligen Dreifaltigkeit auch die klassischen Prinzipien Sonne-Mond-Sterne, Vater-Mutter-Kind sowie Körper-Seele-Geist.
"Flame of Hope" (Flamme der Hoffnung) nennt der Amerikaner Michael Good sein Werk, das neben aller Leichtigkeit und Verspieltheit auch einen ernsten Hintergrund hat und an all jene erinnern soll, die unter Hass und Verfolgung zu leiden hatten.
Vom vielfach preisgekrönten Westerwälder Keramiker und Bildhauer Heiner Balzer stammt die Skulptur "Sie und Er", in der sich sowohl die Spannung und das Überspringen des "Zündfunkens" zwischen den Geschlechtern widerzuspiegeln scheint als auch die klassische Rollenverteilung: Der annähernd 2,80 Meter große eiserne "Er" beschützt und umsorgt die kleinere keramische "Sie".
Der Stipshausener Diplom-Designer Jörg Stoffel stellte seine "Eiserne Kreatur" selbst vor. Stoffel, ebenfalls Mitglied des Geißenvereins, schuf die monumentale Kreatur im Rahmen seiner Diplomarbeit. Parallel schuf der mehrfach ausgezeichnete einheimische Künstler eine Ringkollektion, in der sich die Grundzüge der Formgebung seiner eisernen Kreatur wiederfinden.
Bericht Hermann Mosel

v.l. Manfred Klingel, Arnold Scherer, Dieter Weyand, verdeckt Herbert Wichter, Fritz Scherer, Günter Brust, Rolf Kronz, Jürgen Brust, Pit Clausen.
„SPD vor Ort“ besuchte das Autohaus Günter Brust in Gösenroth. Der Seniorchef Günter Brust begrüßte im Beisein seines Sohnes Jürgen die Mitglieder des SPD-Gemeindeverbandes und den Kandidaten für das Amt des Verbandsbürgermeisters Dieter Weyand. Im Verlauf eines Rundganges durch die verschiedenen Firmenbereiche erfolgte ein reger Meinungsaustausch.
Als OPEL Vertragshändler und OPEL Servicehändler bietet das Autohaus mit insgesamt 10 Mitarbeitern (Werkstatt 5 und Büro 5) eine umfassende Betreuung für alle OPEL-Fahrzeuge.
Die derzeitige Krise beim Mutterkonzern GM in Amerika und die dadurch verursachten Diskussionen um OPEL Europa haben keine Auswirkungen auf den Bezug von Neuwagen und Ersatzteilen.
Größere Probleme bereiten nach Aussage von Jürgen Brust dem Autohaus die sehr schleppenden Ausbauarbeiten der L 182 von Laufersweiler nach Büchenbeuren. Da ein Großteil der Kundschaft aus diesem Bereich kommt, sind hier Einbußen im Tagesgeschäft zu verzeichnen.
Unter www.autohaus-brust.de sind detaillierte Informationen zum Unternehmen zu erhalten.
Mit technischen Erläuterungen zu verschiedenen Modellen (Insignia, Corsa, Meriva usw.) und einer Diskussion über die Abwrackprämie wurde der Besuch abgerundet.
Mit den besten Wünschen für ein gutes Geschäftsjahr verabschiedete sich die Gruppe.

v.l. Norbert Saam, Gerd Tatsch, Herbert Wichter, Fritz Scherer, Manfred Klingel,
Dieter Weyand, Arnold Scherer, Albert Echternacht, Gerd Jung; Foto: Pit Clausen
„SPD vor Ort“ suchte das Gespräch mit dem Vorstand der Spielgemeinschaft Gösenroth-Laufersweiler.
Die Handballspielgemeinschaft ist sehr aktiv im Bereich der Ausbildung der Kinder und Jugendlichen. Mit ehrenamtlichen Trainern werden mehr als 150 Handballinteressierte geschult und ausgebildet. Das Training der motorischen Fähigkeiten, das spielerische Erlernen und der Umgang mit dem Ball sind einige der Schwerpunkte dieser Jugendarbeit.
Unterstützt von vielen kleinen Sponsoren organisieren der Vorstand und seine Helfer alljährlich den Übungs- und Spielbetrieb der zahlreichen Mannschaften. Die Hallen in Sohren, Kirchberg, Polizeischule Flugplatz Hahn und in Rhaunen werden regelmäßig genutzt. Sehr lobend wurde die gute Unterstützung durch die Mitarbeiterin Marie Hoffmann-Brust in der Verbandsgemeindeverwaltung Rhaunen erwähnt.
Das Abwerben von jugendlichen Spielern durch geldstarke Vereine aus der unmittelbaren Nachbarschaft wird als eines der größeren Probleme für einen ordnungsgemäßen und leistungsstarken Spielbetrieb empfunden. Mit Handgeld und der Bereitstellung von Ausbildungs- bzw. Arbeitsplätzen werden immer wieder die besten Spieler abgeworben ohne dass der Verein etwas davon hat.
Diese Nachbarvereine werden von Sponsoren mit erheblichen Beträgen im hohen fünfstelligen Bereich unterstützt. Die Mitglieder der Gesprächsrunde wollen in Gesprächen versuchen auch eine Förderung der Spielgemeinschaft zu erreichen. Unter www.sggl.de sind alle Informationen zur Spielgemeinschaft abrufbar. In gemütlicher Runde wurden noch viele „Wichtigkeiten“ diskutiert und besprochen.
Mit lobenden Worten des Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Dieter Weyand über die exzellente Jugendarbeit und der Zusage des Vorsitzenden des Gemeindeverbandes Manfred Klingel das Gespräch bei Gelegenheit oder aus aktuellem Anlass fortzusetzen endete das Treffen.

„SPD vor Ort“ besuchte Brust Land- und Gartentechnik in Gösenroth. Dieter Brust begrüßte die Mitglieder des SPD-Gemeindeverbandes und den Kandidaten für das Amt des Verbandsbürgermeisters Dieter Weyand. Im Verlauf eines Rundganges durch die verschiedenen Firmenbereiche erfolgte ein reger Meinungsaustausch.
Aufgrund des sehr großen Ersatzteillagers (siehe Bild) können viele Reparaturen sofort durchgeführt werden, erläuterte stolz der Firmeninhaber.
Als Vertragshändler von vielen Firmen wie z. B. John Deere, Kärcher, Stihl, Stiga Aufsitzrasenmäher usw. betreut die Firma mit fast 30 Mitarbeitern (davon 7 in der Filiale Kastellaun) einen Kundenstamm von der A 61 im Osten bis ins Saarland und die Pfalz im Westen. In den Sparten Landmaschinen, Melktechnik, Gabelstapler, Motorgeräte und Forstmaschinen sind exzellent geschulte Fachleute vorhanden. Regelmäßige Weiterbildungen sichern einen hohen Qualitätsstandard.
Unter www.brust-landmaschinen.de sind detaillierte Informationen zum Unternehmen zu erhalten.
Mit technischen Erläuterungen zu verschiedenen Rasenmähern, Aufsitzmähern, Quads und dem Angebot im Verkaufsshop wurde der Besuch abgerundet und beendet.

Eine große Anzahl von Mitglieder und Freunde des SPD Gemeindeverbandes Rhaunen, an der Spitze der SPD Bürgermeisterkandidat Dieter Weyand, trafen sich am vergangenen Samstag im „Tal der Jahrtausende“ auf der Grube Herrenberg und der Keltensiedlung, zur Saisoneröffnung 2009, die von der Gemeinde Bundenbach mit einem Tag der offenen Tür eingeleitet wurde.
Neben den Gästen (SPD vor Ort) aus der VG Rhaunen konnte Bürgermeister Klaus Hartmann, zusammen mit seinem Beigeordneten Werner Krug, auch Landrat Axel Redmer, den Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss, als auch VG Bürgermeister Wolfgang Becker auf der Grube Herrenberg begrüßen.
Bürgermeister Hartmann und der Beigeordnete Krug, erläuterten den Kommunal- und dem Landespolitiker die Entwicklung der Grube nach der Sanierung im vergangenen Jahr, dabei bedankten sie sich nochmals bei den Anwesenden für die vielfältige Unterstützung bei den durchgeführten Maßnahmen in der Grube, im Außenbereich und an der Keltensiedlung.
Der mit den Baumassnahmen, von Seiten der VG Verwaltung federführende Bauamtsleiter und Bürgermeisterkandidat Dieter Weyand, bemängelte die unzureichende Finanzlage der Gemeinde Bundenbach die dazu führt, dass die Gemeinde bei den dringend notwendigen Investitionen, an und in der Grube sowie im Bereich der Keltensiedlung, diese immer strecken muss, da sie oft nicht in der Lage ist im Haushalt den notwendigen Eigenanteil bei der Finanzierung der Maßnahmen, zeitgemäß bereit zustellen.
Die Beteiligten waren sich einig darüber, dass die Gemeinde Bundenbach auf Dauer diese Lasten nicht mehr alleine tragen kann und daher nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten gesucht werden muss. Es wäre mit Sicherheit nicht zu verantworten, wenn diese hervorragenden touristischen Einrichtungen und Naturdenkmäler nicht mehr der Öffentlichkeit zugänglich wären, so die einhellige Meinung der Anwesenden
Neben der Besichtigung des neu angelegten Kinderspielplatzes, sowie der teilrestaurierten Keltensiedlung, die an diesem Tage „von emsig wirkenden Kelten besiedelt war“, führte Klaus Hartmann, zusammen mit dem Heilpraktiker Edmund Esch, seine Gäste in den im Jahre 2005 eröffneten Hauptanziehungspunkt in der Grube, den „Therapiestollen“.
Heilpraktiker Edmund Esch aus Hahnenbach, der Leiter der therapeutischen Sitzungen, erläuterte die Heilwirkung der staub- und partikelfreien, konstant 8 Grad kühlen Luft an einer hierfür hergerichteten Stelle im Stollen. Die Frequentierung des Therapiestollens ist gut, laut OB Klaus Hartmann, könnte aber noch wesentlich gesteigert werden, wenn eine entsprechende Werbung durchgeführt würde. Landrat Redmer versprach in diesem Zusammenhang sich mit der, auch vom Kreis Birkenfeld getragenen Nahelandtouristik GmbH in Verbindung zu setzen und entsprechende Gespräche zu führen.
Nach einem kurzweiligen Samstagvormittag, waren alle Anwesenden von der Vielfalt der Sehenswürdigkeiten, dem Engagement der Gemeinde Bundenbach und seiner Bürger, sehr beeindruckt.
Rhaunen, den 07.04.2009
SPD Gemeindeverband Rhaunen

Moderne Betreung mit Tradition
SPD-vor-Ort Besuch des Frühlingsfestes auf der Asbacher-Hütte
Eine Delegation der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Rhaunen besuchte anlässlich des alljährlichen Frühlingsfestes auf der Asbacher Hütte die dortigen Heilpädagogischen Einrichtungen der Kreuznacher Diakonie. Neben etwa einhundert Wohn- und Betreuungsplätzen befinden sich auf dem Gelände der historischen Eisenhütte auch Werkstätten und ein landwirtschaftlicher Betrieb.
Die Einrichtung hat eine lange Tradition. Nachdem Johann Nikolaus Stumm, der ältere Bruder des Sulzbacher Orgelbauers Johann Michael Stumm, im Jahre 1715 auf dem Hammerbirkenfeld bei Schauren mit der Verhüttung von Eisenerz begonnen hatte, kamen schnell weitere Standorte hinzu, darunter auch im Jahr 1743 die Asbacher Hütte. Wegen der weiteren Expansion und des entstehenden Holzmangels wurde im Jahr 1806 die Produktion nach Neunkirchen im Saarland verlagert und bildete dort den Grundstock der saarländischen Metallindustrie.
Die Gebäude der Asbacher Hütte wurden Ende des 19. Jahrhunderts von den Familien Stumm/Böcking der rheinischen Diakonie zur Nutzung als soziale Einrichtung geschenkt und befinden sich seit über hundert Jahren in Eigentum und Nutzung der Kreuznacher Diakonie. Allerdings sind die Gebäude auch in die Jahre gekommen und entsprechen trotz erheblicher Investitionen in der Vergangenheit in einigen Bereichen nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Betreuung.
Auch deshalb ist geplant, mittelfristig etwa fünfzig Betreuungsplätze in kleineren Gruppen in Ortszentren zu verlagern, um den Bewohnern eine aktivere Teilnahme am öffentlichen Leben zu ermöglichen. Zwei Gruppen mit je zwölf Bewohnern sollen in Rhaunen entstehen, wo bereits eine Außenwohngruppe in der ehemaligen amerikanischen Wohnsiedlung seit vielen Jahren besteht. Die aktuellen Planungen sehen einen Umzug dorthin schon zum Ende des nächsten Jahres vor. Gleichwohl wird an dem traditionsreichen und romantisch gelegenen Standort an der Asbacher Hütte durch die Kreuznacher Diakonie festgehalten. Für die Delegation eine wichtige Aussage, ist doch die Einrichtung einer der größten Arbeitgeber in der Verbandsgemeinde.
Von der heilpädagogischen Arbeit konnten sich die SPD-Politiker auch an vielen Beispielen überzeugen. Besonders die Arbeit der Malgruppen beeindruckte die Delegation. Vorgestellt von der pädagogischen Betreuerin, Frau Chermin Klein, zeigten die zahlreich ausgestellten Gemälde ein hohes Maß an Talent und Kunstfertigkeit, welches die Besucher doch sehr positiv überraschte.
Bei Kaffee und Kuchen und selbstverständlich nicht ganz ohne politische Diskussion wurde ein wiederum sehr interessanter Informationsbesuch abgeschlossen.