Gegen den Strom

Veröffentlicht am 12.11.2017 in Allgemein

Eugen Bolz (15.12.1881 – 23.1.1945)

Eugen Bolz wuchs in einer katholischen Familie auf und schloss sich früh dem Windhorstbund, der Jugendorganisation der Zentrumspartei, an.

1919 wurde er zum württembergischen Justizminister, wenige Jahre später zum Innenminister ernannt. Er war mit Maria Hoeneß verheiratet, mit der er eine Tochter hatte. 1928 wählte ihn eine Rechts-Mitte-Koalition zum württembergischen Staatspräsidenten. Bolz unterstützte die Politik des Reichskanzlers Brüning, unterschätzte jedoch Ende 1932 die politischen Ziele der NSDAP und bezog erst Anfang 1933 deutlich Stellung gegen Hitler. Am 11. März 1933 wurde seine Regierung von den Nationalsozialisten abgesetzt, Bolz selbst später mehrmals verhaftet. Er hielt trotzdem Verbindung zu seinen politischen Freunden aus der aufgelösten Zentrumspartei, aus der verbotenen SPD und der früheren liberalen Deutschen Staatspartei. Später stellte er sich auch Carl Goerdeler (Siehe Beitrag Februar 1917) zur Verfügung und sollte nach dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 ein Ministeramt erhalten. Bolz wurde am 12. August 1944 verhaftet, am 21. Dezember1944 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Quelle: Peter Steinbach und Johannes Tuchel (Herausgeber): Lexikon des Widerstandes 1933 – 1945

 
 

WebSozis

Besucher:1176285
Heute:24
Online:1

Terminvorschau

SPD Gemeindeverband

Rhaunen
Aktiv zum Wohle unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger
 
 

Aktuelle Nachrichten

SPIEGEL ONLINE
Erhielt einer der Anführer der rechtsextremen Identitären Bewegung in Österreich eine Spende vom Christchurch-Attentäter? Diesem Verdacht geht die Justiz nach - Beamte durchsuchten in Wien eine Wohnung.

Die Gewalt am Gazastreifen hat sich in der Nacht auf Dienstag fortgesetzt. Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu brach wegen der neuen Eskalation seinen Besuch in den USA ab.

92 Kilometern lang und 5,50 Meter hoch: An der US-Grenze zu Mexiko soll ein neuer Zaun entstehen. Das Verteidigungsministerium gibt dafür eine Milliarde Dollar frei - und spricht ausdrücklich nicht von einer Mauer.

Die Nachrichten, Themen und die Presseschau aus Deutschland und der Welt - hier zum Nachlesen.

Das EU-Parlament stimmt über die Urheberrechtsreform ab, der Streit sagt viel über unsere politische Debattenkultur aus. Und: In Dresden steht ein rechtsextremer Terrorverdächtiger vor Gericht. Die Lage am Morgen. Von Martin Knobbe

Vor 500 Jahren eroberten die Spanier Mexiko - und zwar "mit Schwert und Kreuz", wie Präsident López Obrador nun sagte. Er hoffe auf eine "historische Aussöhnung". Zuerst sei es aber Zeit für Entschuldigungen.

Erst Anfang März hatte ein Stromausfall Venezuela lahmgelegt, Dutzende Menschen starben. Nun blieb es in vielen Städten des Krisenlandes zeitweise wieder dunkel. Die Regierung sieht sich als Opfer einer Attacke.

Erneute Schlappe für Theresa May: Das Parlament in London wird an diesem Mittwoch über Alternativen zum Brexit-Abkommen abstimmen. Das Unterhaus nahm einen entsprechenden Antrag mit knapper Mehrheit an.

Michel Temer ist wieder frei. Der frühere brasilianische Staatschef war kürzlich wegen Korruptionsvorwürfen verhaftet worden. Das sei juristisch aber nicht zu rechtfertigen, entschied nun ein Richter.

Der US-Präsident sieht sich durch den Mueller-Bericht voll entlastet. Den Initiatoren der Untersuchung macht Donald Trump aber schwere Vorwürfe - und holt zum verbalen Gegenschlag aus.

Zwei Jahre lang fieberten die US-Demokraten dem Bericht von Russland-Ermittler Robert Mueller entgegen. Dass er Donald Trump nun entlastet, enttäuscht sie - und nimmt ihnen den politischen Wind aus den Segeln.

Kein Putsch, kein Deal, keine Strategie: Theresa May verharrt in ihrer Brexit-Starre. Was kann die Premierministerin überhaupt noch ausrichten?

Personen und Gremien

  Landesvorsitzender Hans-Jürgen Noss Kreisvorsitzender u.MdL