23.09.2013 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Ferne „Endaufnahmeplätze“ (Teil 1)

Am 3. September 1941 meldete sich Rolf-Heinz Höppner1) wieder bei Eichmann. Er schickte ein fünfzehnseitiges Memorandum zur „Organisation der Umwandererzentralstelle (UWZ)“ und entwickelte darin Vorstellungen, wie die neuen riesenhaften, bis weit in die Sowjetunion reichenden Vertreibungsvorhaben verwaltungstechnisch bewältigt werden könnten.

19.09.2013 in Allgemein

Wahlverweigerung stärkt die Falschen

 

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden vom Volk gewählt. So haben es die Väter des Grundgesetzes 1948 in unserer Verfassung verankert. Dieses elementare Recht, auf die politischen Geschicke unseres Landes Einfluss zu nehmen, wird aber von immer weniger Bürger wahrgenommen. Sollte auch hier zutreffen: Rechte die nicht wahrgenommen werden verkümmern, dann steht zu befürchten, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Sinnhaftigkeit dieses Rechtes hinterfragt wird.

07.08.2013 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Lokale Lösungen (Teil 3)

Da Himmler das Projekt zur Zwangssterilisierung nicht ernsthaft betrieb, ist es durchaus möglich, dass die „Euthanasie“-Beauftragten in der Kanzlei des Führers schon vor dem Krieg gegen die Sowjetunion den aktiven Massenmord an Juden planten. Allerdings lassen die Dokumente die begründete Vermutung zu, dass Bouhler1), Brack2) und Schmalenbach3) zu diesem Zeitpunkt – ähnlich wie Höppner4) – nicht die Vernichtung aller, sondern eher der arbeitsunfähigen Juden im Auge hatten.

10.07.2013 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Lokale Lösungen (Teil 2)

Zur selben Zeit, im Januar 1941, hatte Himmler den Philipp Bouhler1) unmittelbar unterstellten „Oberdienstleiter“ Brack2) gebeten, untersuchen zu lassen, ob die Massensterilisierung der Juden technisch durchführbar sei. Brack berichtete am 28. März 1941 von einer Methode auf der Basis von Röntgenstrahlung und forderte Himmler auf, zu entscheiden, "ob und was weiterhin in der Angelegenheit theoretisch oder praktisch geschehen soll". Der antwortete erst sechs Wochen später und ließ Brack wissen, er habe seinen Bericht mit Interesse gelesen und werde bei nächster Belegenheit mit ihm darüber sprechen.

14.06.2013 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Lokale Lösungen

Im Herbst 1941 unterbreitete Rolf-Heinz Höppner 1), Leiter der Umwandererzentrale in Posen und zuständig für die Deportation von Juden und Polen ins Generalgouvernement 2) und für die Ansiedlung von Volksdeutschen im Wartheland 3), einen konkreten Vorschlag: „ Es besteht in diesem Winter die Gefahr, dass die Juden nicht mehr sämtlich ernährt werden können. Es ist ernsthaft zu erwägen, ob es nicht die humanste Lösung ist, die Juden, soweit sie nicht arbeitseinsatzfähig sind, durch irgendein schnellwirkendes Mittel zu erledigen. Auf jeden Fall wäre dies angenehmer, als sie verhungern zu lassen.“

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DER SPIEGEL
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Mit ihrem Plan, die eigenen Leute im Bundestag zur Deckelung ihrer Diäten beim Durchschnittslohn zu verpflichten, stoßen die Linkenchefs auf Widerstand. Die Fraktionsvorsitzenden warnen nun in einem internen Brief vor den Folgen.

Die Europäische Staatsanwaltschaft will ermitteln, ob die CSU-Vizevorsitzende Angelika Niebler Zehntausende Euro veruntreut hat. Doch das EU-Parlament will die Immunität nicht aufheben.

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