Nachrichten zum Thema Allgemein

16.08.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Die Vorboten der Kranken-Euthanasie und die Vernichtung der Asozialen ab 1937 (Teil 1)

Am 23. Februar 1937 ordnet Himmler in einem Geheimerlass an, schlagartig 2000 Gewohnheits- oder Sittlichkeitsverbrecher festzunehmen und ins KZ zu schicken. Es ist müßig und verwirrend, alle Erlasse aus dieser Zeit im einzelnen aufzuzählen. Tatsache ist, dass sich die Begriffe „kriminell“ und „asozial“ zunehmend verwischen und immer weiter ausgedehnt werden.

06.07.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Der Aufstieg und das Ende des Stationsarztes Werner Heyde (Teil 2)

Am 28. Mai 1945 wurde Heyde vom britischen Militär im Lager Fårhus in Dänemark interniert. Am 9. Oktober 1945 wurde er zunächst nach Neumünster-Gadeland, dann im Juli 1946 in das Internierungslager Eselheide bei Paderborn überführt. Während der Internierung lernte Heyde mehrere Personen kennen, die ihm später beim Untertauchen in Schleswig-Holstein behilflich waren.

11.06.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Der Aufstieg und das Ende des Stationsarztes Werner Heyde (Teil 1)Im Jahre 1936 deutet sich die Karriere eines Mannes an, der drei Jahre später die Tötung der Geisteskranken organisieren wird: Werner Heyde. Heyde wurde 1902 in Forst in der Lausitz geboren. Auf der höheren Schule ist er stets Klassenbester, und sein medizinisches Staatsexamen legt er 1925 mit „sehr gut“ ab. Anfang März 1933 – Heyde ist zu dieser Zeit Stationsarzt an der Würzburger Psychiatrischen Klinik – soll er ein amtsärztliches Gutachten über einen als gemeingefährlich eingelieferten Geisteskranken abgeben. Der Mann heißt Theodor Eicke, ist SS-Standartenführer und wird schnell Karriere machen: 1933 erster Kommandant von Dachau, 1934 Inspekteur der Konzentrationslager.

06.05.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie weider!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Die Auskämmung der Asozialen zwischen 1934 und 1936

Wie der einsame Rufer in der Wüste warnt 1934 der Geschäftsführer des Deutschen Wandererdienstes, Wilhelm Olefs, ein „reiner Polizeikampf gegen den Bettel kann schon auf Grund geschichtlicher Erfahrungen nicht als letztes Allheilmittel zur Sanierung des Bettlerübels angesehen werden.“

10.04.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Der Aufbau der Euthanasie-Organisation und der Beginn der Massenmorde

Propagandistische Vorbereitung

1938 ist es üblich geworden, durch psychiatrische Kliniken Besucher zu treiben, um am lebenden Objekt die Notwendigkeit von Erbhygiene und „Euthanasie“ zu demonstrieren. In der bayerischen Anstalt Eglfing-Haar werden beispielsweise Lehrgänge für Gauamtsleiter und Kreisleiter durchgeführt. Der Anstaltsleiter höchstpersönlich hat die Schulung von Bataillons- und Regimentskommandeuren auf seinem „Spezialgebiet negativer Auslese“ übernommen.

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Die CDU bleibt in Niedersachsen die stärkste Kraft auf Kreisebene vor der SPD. Die AfD verzeichnet hohe Gewinne, auch die Linke legt zu.

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Die CDU bleibt in Niedersachsen die stärkste Kraft, dazugewinnen konnten aber nur AfD und Linke. Nach dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt gelten die Kommunalwahlen als wichtiger Stimmungstest in Westdeutschland.

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Putschgerüchte machen in Berlin die Runde. Was passiert mit Kanzler Merz, falls die CDU in sieben Tagen in Mecklenburg-Vorpommern an der Fünfprozenthürde scheitert? Zwei Ministerpräsidenten werden als mögliche Nachfolger genannt.

In der CDU Sachsen-Anhalt ist nach der Wahlniederlage ein heftiger Machtkampf ausgebrochen. Der Frust entlädt sich nach SPIEGEL-Informationen im internen Chat der Landesführung.

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Manuela Schwesig inszeniert ihre SPD in Mecklenburg-Vorpommern als Bollwerk gegen die AfD - und könnte damit von den anderen Parteien entscheidende Stimmen abziehen. CDU und Grüne reagieren auf die Wahlkampfstrategie empört.

Die KI wird immer unheimlicher, ihr böses Potenzial ist offenbar grenzenlos. Die Menschheit muss jetzt alles tun, um die Kontrolle zu behalten. Das ist die Lage am Sonntag.

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