21.09.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Die Vorboten der Kranken-Euthanasie und die Vernichtung der Asozialen ab 1937 (Teil 2)

1938 erscheint als „Beitrag zur Neugestaltung der Raum- und Menschenordnung im Großdeutschen Reich“ ein vom Umfang her staatliches Werk: „Der nichtsesshafte Mensch“. Professor Wilhelm Polligkeit 1) fordert darin, die „Asozialen, die die öffentliche Fürsorge missbrauchen oder den Rechtsfrieden stören, unschädlich zu machen.“

16.08.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Die Vorboten der Kranken-Euthanasie und die Vernichtung der Asozialen ab 1937 (Teil 1)

Am 23. Februar 1937 ordnet Himmler in einem Geheimerlass an, schlagartig 2000 Gewohnheits- oder Sittlichkeitsverbrecher festzunehmen und ins KZ zu schicken. Es ist müßig und verwirrend, alle Erlasse aus dieser Zeit im einzelnen aufzuzählen. Tatsache ist, dass sich die Begriffe „kriminell“ und „asozial“ zunehmend verwischen und immer weiter ausgedehnt werden.

06.07.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Der Aufstieg und das Ende des Stationsarztes Werner Heyde (Teil 2)

Am 28. Mai 1945 wurde Heyde vom britischen Militär im Lager Fårhus in Dänemark interniert. Am 9. Oktober 1945 wurde er zunächst nach Neumünster-Gadeland, dann im Juli 1946 in das Internierungslager Eselheide bei Paderborn überführt. Während der Internierung lernte Heyde mehrere Personen kennen, die ihm später beim Untertauchen in Schleswig-Holstein behilflich waren.

11.06.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Der Aufstieg und das Ende des Stationsarztes Werner Heyde (Teil 1)Im Jahre 1936 deutet sich die Karriere eines Mannes an, der drei Jahre später die Tötung der Geisteskranken organisieren wird: Werner Heyde. Heyde wurde 1902 in Forst in der Lausitz geboren. Auf der höheren Schule ist er stets Klassenbester, und sein medizinisches Staatsexamen legt er 1925 mit „sehr gut“ ab. Anfang März 1933 – Heyde ist zu dieser Zeit Stationsarzt an der Würzburger Psychiatrischen Klinik – soll er ein amtsärztliches Gutachten über einen als gemeingefährlich eingelieferten Geisteskranken abgeben. Der Mann heißt Theodor Eicke, ist SS-Standartenführer und wird schnell Karriere machen: 1933 erster Kommandant von Dachau, 1934 Inspekteur der Konzentrationslager.

06.05.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie weider!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Die Auskämmung der Asozialen zwischen 1934 und 1936

Wie der einsame Rufer in der Wüste warnt 1934 der Geschäftsführer des Deutschen Wandererdienstes, Wilhelm Olefs, ein „reiner Polizeikampf gegen den Bettel kann schon auf Grund geschichtlicher Erfahrungen nicht als letztes Allheilmittel zur Sanierung des Bettlerübels angesehen werden.“

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DER SPIEGEL
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Friedrich Merz sieht Europa auf dem Weg zu »einer Macht, die den Stürmen dieser neuen Zeit trotzt«. Beim Karlspreis plädierte der Kanzler für eine zu diesem Bild passende Neugestaltung des EU-Haushalts.

Entlastung für viele, aber wie? Während die Koalition über eine Einkommensteuerreform zankt, wirft Grünen-Haushaltspolitiker Andreas Audretsch einen Vorschlag mit konkreten Zahlen in die Debatte.

Sexismus, Gewalt, Diskriminierung: Viele Männer lässt das, was Frauen widerfährt, kalt. Der »Männertag« an Christi Himmelfahrt ist ein Tag der Sorglosigkeit - und Teil des Problems.

In einer ungewöhnlichen Allianz wenden sich CDU-Arbeitnehmerflügel und konservative Sozialdemokraten an die Koalitionsspitzen: Der Streit müsse aufhören, die Vernünftigen müssten lauter werden.

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Ausgerechnet die Grünen haben im Dresdner Landtag eine Mehrheit mithilfe von AfD und BSW erzielt - ungewollt, wie die Partei betont. Die AfD jubelt.

Die SPD dümpelt bundesweit bei zwölf Prozent, verliert selbst unter Kernwählern den Rückhalt, viele landen bei der AfD. Was haben die Sozialdemokraten falsch gemacht?

Cem Özdemir taugt zum Hoffnungsträger, nicht nur für seine Partei. Deutschland hängt bei der Aufarbeitung der NS-Zeit hinterher. Und die Tafel Milka ist zu dünn. Das ist die Lage am Mittwochabend.

Die Koalition will den Achtstundentag abschaffen, Bärbel Bas ist skeptisch. CDU-Politiker fordern von der Arbeitsministerin, sich an Absprachen zu halten.

Mit ihrem Plan, die eigenen Leute im Bundestag zur Deckelung ihrer Diäten beim Durchschnittslohn zu verpflichten, stoßen die Linkenchefs auf Widerstand. Die Fraktionsvorsitzenden warnen nun in einem internen Brief vor den Folgen.

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