06.05.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie weider!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Die Auskämmung der Asozialen zwischen 1934 und 1936

Wie der einsame Rufer in der Wüste warnt 1934 der Geschäftsführer des Deutschen Wandererdienstes, Wilhelm Olefs, ein „reiner Polizeikampf gegen den Bettel kann schon auf Grund geschichtlicher Erfahrungen nicht als letztes Allheilmittel zur Sanierung des Bettlerübels angesehen werden.“

10.04.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Der Aufbau der Euthanasie-Organisation und der Beginn der Massenmorde

Propagandistische Vorbereitung

1938 ist es üblich geworden, durch psychiatrische Kliniken Besucher zu treiben, um am lebenden Objekt die Notwendigkeit von Erbhygiene und „Euthanasie“ zu demonstrieren. In der bayerischen Anstalt Eglfing-Haar werden beispielsweise Lehrgänge für Gauamtsleiter und Kreisleiter durchgeführt. Der Anstaltsleiter höchstpersönlich hat die Schulung von Bataillons- und Regimentskommandeuren auf seinem „Spezialgebiet negativer Auslese“ übernommen.

09.03.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Neue Wege : Trinker, Hilfsschüler und Euthanasie im Jahre der Machtergreifung 2. Teil

Auch die Hilfsschüler sind früh im Gerede. Der nationalsozialistische Staat, der seine Bürger streng nach Nützlichkeit und Verwertbarkeit selektiert, errechnet, dass die Ausgaben für die „Minderwertigen“ angeblich doppelt so hoch liegen wie für die begabten Schüler. Nach der Machtergreifung setzt schnell eine Diskussion ein, an der sich auch „Hilfsschulpädagogen“ der Weimarer Zeit beteiligen, also nicht nur die Pädagogen des neuen Zeitgeistes, dass die schwerbehinderten Schüler aus den Hilfsschulen zu entfernen seien.

15.02.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Neue Wege: Trinker, Hilfsschüler und Euthanasie im Jahre der Machtergreifung

Zwangsverwahrung – Zwangsarbeit – Zwangssterilisierung, das sind die Stichworte, unter denen auch der Kampf gegen jene Trinker geführt wird, die man für erbbiologische minderwertig hält. Einem Aufsatz der „Blätter für praktische Trinkerfürsorge“ ist zu entnehmen, dass sich nach der Machtergreifung viele bewährte Mitarbeiter, darunter auch etliche altgediente Parteigenossen, gegen solche Formen der Trinkerheilung wehren.

28.01.2012 in Allgemein

GUTE ARBEIT - GERECHTE LÖHNE

 
Hans-Jürgen Noss

Die OECD hat in ihrer aktuellen Studie festgestellt, dass die Lohnkluft und damit der Abstand zwischen Arm und Reich in Deutschland in den vergangenen Jahren besonders stark gewachsen ist. Die Gründe liegen auf der Hand: 7,3 Millionen Minijobs in Deutschland im vergangenen Jahr - Tendenz weiter steigend, Dumpinglöhne unter fünf Euro die Stunde, schlechtere Löhne und Arbeitsbedingungen für Leiharbeitnehmer. Deshalb steht der Kampf für gute Arbeit und gerechte Löhne für die SPD auch 2012 ganz vorne an.

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Aktuelle Nachrichten

DER SPIEGEL
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Im Rentenstreit verschärft sich auch der Konflikt in den Reihen von CDU und CSU. JU-Chef Johannes Winkel hält Markus Söder indirekt mangelnden Reformwillen vor - mit einer Anspielung auf dessen Äußeres.

Der Einsatz von KI in Texten und Reden verändert die politische Kommunikation dramatisch. Eine Anfrage des SPIEGEL in Kanzleramt und Ministerien zeigt: Jedes Haus legt die Regeln anders aus.

Für den Umgang mit dem Fall Gelbhaar mussten die Grünen heftige Kritik einstecken. Nun hat die Partei ihre internen Richtlinien überarbeitet.

In der EU wird schon länger eine Digitalsteuer diskutiert. Donald Trump kündigt Gegenmaßnahmen an. Lassen sich die Europäer jetzt einschüchtern?

Genussgifte teurer und damit unerschwinglich für junge Leute machen: Auf diese Strategie setzt die Kassenärztliche Bundesvereinigung. 20 Euro für eine Schachtel Zigaretten soll die neue Schmerzgrenze sein.

Die größte Gefahr droht vom struckschen Gesetz. Die Regierungsfraktionen sollten es mit Bedacht anwenden. Das ist die Lage am Sonntag.

Die Leute telefonieren lautstark im Zug, halten sich nicht an Tempolimits oder parken in der zweiten Reihe. Warum scheitern so viele Menschen daran, elementare Regeln des Miteinanders zu begreifen?

Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir spricht im SPIEGEL-Gespräch über den Aufstieg der AfD und sagt, wie er sie bekämpfen will.

Beim Interview trägt Cem Özdemir Anzug und Gesundheitsschuhe mit Barfußgefühl: Hier spricht der einzige grüne Ministerpräsident über ein mögliches AfD-Verbot und die internen Richtungskämpfe in seiner Partei.

Joachim Gauck fordert von der schwarz-roten Regierung mehr Mut - und Reformen. Der Alt-Bundespräsident sagt: »Dieses administrative Vor-sich-hin-Regieren zerstört Vertrauen.«

Die Rentenkommission empfiehlt, die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen. Berlins SPD-Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hält das für ungerecht: Menschen hätten völlig andere Arbeitsbiografien.

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