11.10.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Die Kanzlei des Führers organisiert die „Kinder-Euthanasie“

Im Jahre 1938 treffen in der Berliner KdF (Kanzlei des Führers der NSDAP) einige wenige Gesuche Schwerstkranker ein, die um Sterbehilfe bitten: So die Bitte einer krebskranken Frau und eines Arbeitsdienstführers. Der in eine Zementmaschine geraten ist.
Bearbeitet werden solche Gesuche im Amt II b, Leiter: Dr. (agrar!) Hans Hefelmann 1). Die KdF hat sich zu dieser Zeit bereits zu einem Verwaltungsapparat, bestehend aus fünf Hauptämtern, entwickelt. An der Spitze steht Reichsleiter Philipp Bouhler, SS-Standartenführer und alter Kämpfer der Partei.

21.09.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Die Vorboten der Kranken-Euthanasie und die Vernichtung der Asozialen ab 1937 (Teil 2)

1938 erscheint als „Beitrag zur Neugestaltung der Raum- und Menschenordnung im Großdeutschen Reich“ ein vom Umfang her staatliches Werk: „Der nichtsesshafte Mensch“. Professor Wilhelm Polligkeit 1) fordert darin, die „Asozialen, die die öffentliche Fürsorge missbrauchen oder den Rechtsfrieden stören, unschädlich zu machen.“

16.08.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Die Vorboten der Kranken-Euthanasie und die Vernichtung der Asozialen ab 1937 (Teil 1)

Am 23. Februar 1937 ordnet Himmler in einem Geheimerlass an, schlagartig 2000 Gewohnheits- oder Sittlichkeitsverbrecher festzunehmen und ins KZ zu schicken. Es ist müßig und verwirrend, alle Erlasse aus dieser Zeit im einzelnen aufzuzählen. Tatsache ist, dass sich die Begriffe „kriminell“ und „asozial“ zunehmend verwischen und immer weiter ausgedehnt werden.

06.07.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Der Aufstieg und das Ende des Stationsarztes Werner Heyde (Teil 2)

Am 28. Mai 1945 wurde Heyde vom britischen Militär im Lager Fårhus in Dänemark interniert. Am 9. Oktober 1945 wurde er zunächst nach Neumünster-Gadeland, dann im Juli 1946 in das Internierungslager Eselheide bei Paderborn überführt. Während der Internierung lernte Heyde mehrere Personen kennen, die ihm später beim Untertauchen in Schleswig-Holstein behilflich waren.

11.06.2012 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Der Aufstieg und das Ende des Stationsarztes Werner Heyde (Teil 1)Im Jahre 1936 deutet sich die Karriere eines Mannes an, der drei Jahre später die Tötung der Geisteskranken organisieren wird: Werner Heyde. Heyde wurde 1902 in Forst in der Lausitz geboren. Auf der höheren Schule ist er stets Klassenbester, und sein medizinisches Staatsexamen legt er 1925 mit „sehr gut“ ab. Anfang März 1933 – Heyde ist zu dieser Zeit Stationsarzt an der Würzburger Psychiatrischen Klinik – soll er ein amtsärztliches Gutachten über einen als gemeingefährlich eingelieferten Geisteskranken abgeben. Der Mann heißt Theodor Eicke, ist SS-Standartenführer und wird schnell Karriere machen: 1933 erster Kommandant von Dachau, 1934 Inspekteur der Konzentrationslager.

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DER SPIEGEL
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