26.09.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin
(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)

Kursiv gesetzte Einträge enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.

Der Monat September (Teil II)

September 1939

1. September: Das Deutsche Reich überfällt Polen, der Zweite Weltkrieg beginnt.

3. bis 6. September: Auf Anweisung der Gestapo muss die Reichsvereinigung mit Hilfe ihrer Bezirksstellen und aller jüdischen Gemeinden sämtliche Juden im Alter von 16 bis 55 Jahren statistische erfassen. Alle Veranstaltungen des Jüdischen Kulturbundes fallen auf Anweisung bis auf weiteres aus. Es wird ein abendlichen Ausgangsverbot nach 20 Uhr für die jüdischen Bevölkerung in Deutschland verhängt.

20.09.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin

(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)

Kursiv gesetzte Einträge enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.

Der Monat September (Teil I)

September 1933

August / September: Das Berliner Landesjugendamt lässt die Bezirks-Wohlfahrts- und –Jugendämter überprüfen, welche Kindergärten unter jüdischer Leitung stehen und ob ein Bedarf für jüdische Tagesstätten bestehe.

26.08.2011 in Allgemein

Kurt Vittinghoff strebte auf allen Gebieten nach Gerechtigkeit

 

Ein Nachruf von Axel Redmer
Sein konsequentes Eintreten für Arbeitnehmerrechte, sein Beharren auf bildungspolitischer Chancengerechtigkeit, seine überzeugende Zusammenführung von Umweltschutz und Arbeitsplätzen, aber auch sein mutiges Engagement gegen jede Form von Faschismus, ermunterten weit über den Gewerkschaftsbereich hinaus zahlreiche Menschen unserer Heimat. Nach einem kämpferischen und gradlinigen Leben, das bis zuletzt von bürgerschaftlichen Impulsen geprägt war, starb der langjährige Erste Bevollmächtigte der IG Metall und ehemalige Europaabgeordnete Kurt Vittinghoff am 15. August 2011 in Bad Kreuznach.

15.08.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin

(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)
Kursiv gesetzte Einträge enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.

Der Monat August

August 1933

4. August: Oberbürgermeister Sahm bestimmt, dass das „Berufsbeamtengesetz“ auch auf die Anstellung von Gemeindebeamten, auf Versorgungsanwärter sowie auf die Einstellung von Arbeitern und Angestellten der Stadt Berlin angewendet wird (Verfügung des Oberbürgermeisters).

26.07.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin

(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)
Kursiv gesetzte Einträge enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.

Der Monat Juli (Teil II)

Juli 1938

Juni/Juli: Nach Verhandlungen mit dem Rassepolitischen Amt der NSDAP und nach Zustimmung des Reichspropagandaministeriums kennzeichnet die Stadtverwaltung in allen Berliner Gegenden mit einer hohen Konzentration jüdischer Einwohner einige wenige Parkbänke mit „mattgelbem Farbanstrich“ und der Aufschrift „Nur für Juden“ ebenso wird mit Kinderspielplätzen verfahren.

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Aktuelle Nachrichten

DER SPIEGEL
Die Rechtspopulisten inszenieren sich als Erben der friedlichen Revolution. Doch ein Bericht aus dem Brandenburger Landtag zeigt: Einige AfD-Politiker haben eine ganz andere DDR-Historie.

Wie wichtig ist es, auch 80 Jahre nach den Gräueltaten der NS-Zeit in Deutschland, die Erinnerung weiter wachzuhalten? Wir haben Menschen auf der Straße in Berlin dazu befragt.

Friedrich Merz sieht Europa auf dem Weg zu »einer Macht, die den Stürmen dieser neuen Zeit trotzt«. Beim Karlspreis plädierte der Kanzler für eine zu diesem Bild passende Neugestaltung des EU-Haushalts.

Entlastung für viele, aber wie? Während die Koalition über eine Einkommensteuerreform zankt, wirft Grünen-Haushaltspolitiker Andreas Audretsch einen Vorschlag mit konkreten Zahlen in die Debatte.

Sexismus, Gewalt, Diskriminierung: Viele Männer lässt das, was Frauen widerfährt, kalt. Der »Männertag« an Christi Himmelfahrt ist ein Tag der Sorglosigkeit - und Teil des Problems.

In einer ungewöhnlichen Allianz wenden sich CDU-Arbeitnehmerflügel und konservative Sozialdemokraten an die Koalitionsspitzen: Der Streit müsse aufhören, die Vernünftigen müssten lauter werden.

Angela Merkel nimmt Schwarz-Rot gegen den Vorwurf der Zerstrittenheit in Schutz: Dass bei komplexen Themen nur gleiche Meinungen herrschten, sei »schier ausgeschlossen«. Die Wirtschaft mahnt derweil mehr Tempo an.

Ausgerechnet die Grünen haben im Dresdner Landtag eine Mehrheit mithilfe von AfD und BSW erzielt - ungewollt, wie die Partei betont. Die AfD jubelt.

Die SPD dümpelt bundesweit bei zwölf Prozent, verliert selbst unter Kernwählern den Rückhalt, viele landen bei der AfD. Was haben die Sozialdemokraten falsch gemacht?

Cem Özdemir taugt zum Hoffnungsträger, nicht nur für seine Partei. Deutschland hängt bei der Aufarbeitung der NS-Zeit hinterher. Und die Tafel Milka ist zu dünn. Das ist die Lage am Mittwochabend.

Die Koalition will den Achtstundentag abschaffen, Bärbel Bas ist skeptisch. CDU-Politiker fordern von der Arbeitsministerin, sich an Absprachen zu halten.

Mit ihrem Plan, die eigenen Leute im Bundestag zur Deckelung ihrer Diäten beim Durchschnittslohn zu verpflichten, stoßen die Linkenchefs auf Widerstand. Die Fraktionsvorsitzenden warnen nun in einem internen Brief vor den Folgen.

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