15.08.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin

(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)
Kursiv gesetzte Einträge enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.

Der Monat August

August 1933

4. August: Oberbürgermeister Sahm bestimmt, dass das „Berufsbeamtengesetz“ auch auf die Anstellung von Gemeindebeamten, auf Versorgungsanwärter sowie auf die Einstellung von Arbeitern und Angestellten der Stadt Berlin angewendet wird (Verfügung des Oberbürgermeisters).

26.07.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin

(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)
Kursiv gesetzte Einträge enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.

Der Monat Juli (Teil II)

Juli 1938

Juni/Juli: Nach Verhandlungen mit dem Rassepolitischen Amt der NSDAP und nach Zustimmung des Reichspropagandaministeriums kennzeichnet die Stadtverwaltung in allen Berliner Gegenden mit einer hohen Konzentration jüdischer Einwohner einige wenige Parkbänke mit „mattgelbem Farbanstrich“ und der Aufschrift „Nur für Juden“ ebenso wird mit Kinderspielplätzen verfahren.

14.07.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin
(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)

Kursiv gesetzte Einträge enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.

Der Monat Juli

Juli 1933

1. Juli: Alle Patienten, die Mitglieder der im Verband der Krankenkassen in Berlin organisierten Kassen sind, dürfen nicht mehr im Jüdischen Krankenhaus aufgenommen werden (Anordnung des Reichskommissars für den Verband der Krankenkassen im Bezirk des Oberversicherungsamtes Berlin).

27.06.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin

(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)

Kursiv gesetzte Einträge enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.

Der Monat Juni (Teil II)

Juni 1939 -----

Juni 1940

1. Juni Da sogar bei Zwangsversteigerungen jüdischer Grundstücke die behördliche Genehmigung nur nach Zahlung eines Ausgleichs („Arisierungsabgabe“) erteilt wird, die auch von Gemeinden oder Körperschaften öffentlichen Rechts erhoben wird, verzichtet das Stadtsteueramt aufgrund der absehbar hohen Erwerbskosten – selbst auf die Gefahr des Verlustes des Erwerbsvorrechts – künftig auf die Abgabe von Geboten (Verfügung des Hauptsteueramtes).

06.06.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin

(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)

Kursiv gesetzte Einträge enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.

Der Monat Juni (Teil I)

Juni 1933

1. Juni: Der Staatskommissar schließt jüdische Rechtsanwälte von der Vertretung der Stadtgemeinde Berlin grundsätzlich aus, womit ihnen offenbar auch die laufenden Prozesse entzogen werden (Rundverfügung des Staatskommissars für Berlin).

Terminvorschau

Alle Termine öffnen.

30.01.2027 18. Bundesversammlung - Wahl der/des Bundespräsidentin/Bundespräsidenten
Nähere Informationen auf bundestag.de 

SPD Ortsverein Rhaunen

Aktiv zum Wohle unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger
 
 

Aktuelle Nachrichten

DER SPIEGEL
Ein Wochenende ohne Landtagswahlen, ein kurzer Moment zum Durchatmen. Zumal wir mit dem Ausgang der letzten drei Wahlen noch genug zu tun haben werden. Das ist die Lage am Sonntag.

Es ging (noch) nicht um die Kanzlerschaft, aber die Olympianominierung Münchens nutzt Markus Söders Ambitionen. Dabei hatte Konkurrent Hendrik Wüst viel in die Bewerbung aus Nordrhein-Westfalen investiert.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will auf die jüngste Massenankunft von Migranten in Ceuta reagieren. Vor einem Treffen mit europäischen Amtskollegen plädiert der CSU-Politiker für Rückführungen im Schnellverfahren.

Die Berliner SPD will mit Linken und Grünen sondieren. Das hat der Landesvorstand der SPD beschlossen. Zuvor hatten sich auch die Linken für Sondierungsgespräche ausgesprochen.

Im ganzen Land sind Tausende dem Aufruf der Gewerkschaften gefolgt und haben gegen die Reformpläne der Bundesregierung demonstriert. Arbeitgeber sprechen von »ritueller Reformverweigerung«.

Die Linke geht gerichtlich gegen Wirtschaftsministerin Reiche vor, ein entsprechendes Anwaltsschreiben liegt dem SPIEGEL vor. Es geht um ein Video, das die CDU-Politikerin verbreiten ließ.

CDU-Gesundheitsminister Linnemann will nächste Woche einen Gesetzentwurf durchs Kabinett bringen, der die Finanzen der Pflegeversicherung stabilisieren soll. SPD-Fraktionschef Miersch droht mit einem Veto.

Mehr Schutz vor Gewalt, mehr Mitbestimmung für Kinder: Das Justizministerium plant eine Reform im Familienrecht. Manche Fachleute warnen, dass das neue Probleme schaffen könnte.

Sollen die Grünen in Berlin mit der Linkspartei eine Koalition eingehen? Co-Parteichefin Franziska Brantner nimmt Wahlsiegerin Elif Eralp in die Pflicht - und nennt Bedingungen für ein Bündnis.

Ein Untersuchungsausschuss zur Coronapandemie könnte AfD und BSW in Sachsen-Anhalt verbinden. Bei einer geplanten Reformierung des Rundfunks hingegen gehen ihre Vorstellungen laut einem Bericht auseinander.

Ex-CDU-Fraktionschef Spahn fehlt bei der Sitzung des Haushaltsausschusses, weil er wohl auf Sardinien auf sein krankes Kind aufpassen muss. Nach SPIEGEL-Informationen soll er nur knapp dem Rauswurf aus dem Gremium entgangen sein.

Die jüngsten Wahlsiege von AfD und Linken sind eine Zäsur für Deutschland. Vorbei ist eine jahrzehntelange Epoche mit unumstößlichen Gewissheiten. Das bisherige System stand für Stabilität, die Zukunft wirkt leider düster.

WebSozis

Besucher:1176536
Heute:103
Online:2