20.04.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin

(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)

Kursiv gesetzte Einträge enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.

Der Monat April

April 1933

1. April: Von der NS-Regierung wird eine antijüdische Boykott-Aktion inszeniert: Im ganzen Reich stellen SA-Formationen Wachen mit Warntafeln vor Geschäften, Kanzleien und Arztpraxen jüdischer Inhaber auf, um den Zutritt für das Publikum unmöglich zu machen. Käufer oder Besucher werden vielerorts fotografiert oder gefilmt. Die antijüdische Aktion wird am nächsten Tag abgebrochen, leitet aber eine neue Welle administrativer Maßnahmen auf allen Ebenen ein.

29.03.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin
(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)
Kursiv gesetzte Einträge enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.

Fortsetzung Monat März
März 1939

1. März:

Das Reichsarbeitsministerium beschränkt die normalerweise unbefristete Dauer der Arbeitslosenunterstützung für Juden auf 20 Wochen: Das bedeutet für sie de facto den Verlust des Versicherungscharakters der Arbeitslosenunterstützung.

20.03.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin

(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)
Kursiv gesetzte Einträge enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.
Zu Beginn des Jahres 1933 leben weit über 160.000 Juden in Berlin. Am 31. Januar wird Hitler zum Reichskanzler ernannt. Danach führen die Nationalsozialisten schrittweise einen politischen Ausnahmezustand herbei. Nach dem Reichtagsbrand werden mit der „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“ vom 28. März die demokratischen Grundrechte aufgehoben. Schritt für Schritt wird eine Diktatur etabliert. Man verfolgt und verhaftet massenweise politische Gegner, was in Berlin auch viele politisch aktive Juden und Menschen jüdischer Herkunft trifft.

10.03.2011 in Allgemein

Drei Finger zeigen nun auf Beck zurück

 
Rudi Röper

Zum Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg hat die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner vor Journalisten in Mainz eine Erklärung abgegeben.

Ich habe als bekennender Sozialdemokrat nie einen Hehl aus meiner Wertschätzung für Frau Klöckner gemacht, und daran kann auch das augenblickliche Wahlkampfgetöse nichts ändern.

Ein Problem bereitet mir aber der völlig verklärte Blick von Frau Klöckner bezüglich der Verfehlungen von Karl-Theodor zu Guttenberg.

24.02.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin

(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)
Kursiv gesetzte Einträge enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.

Der Monat Februar (Fortsetzung)

Februar 1942

10. Februar:

An jüdische Inhaber von Kohlebezugskarten darf von den Kohlenhändlern kein Brennholz mehr ausgegeben werden (Bekanntmachung über die Abgabe von Brennholz).

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Aktuelle Nachrichten

DER SPIEGEL
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In der EU wird schon länger eine Digitalsteuer diskutiert. Donald Trump kündigt Gegenmaßnahmen an. Lassen sich die Europäer jetzt einschüchtern?

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Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir spricht im SPIEGEL-Gespräch über den Aufstieg der AfD und sagt, wie er sie bekämpfen will.

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Joachim Gauck fordert von der schwarz-roten Regierung mehr Mut - und Reformen. Der Alt-Bundespräsident sagt: »Dieses administrative Vor-sich-hin-Regieren zerstört Vertrauen.«

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