26.01.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin
(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)

Kursiv gesetzte Abschnitte enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.

Der Monat Januar (Fortsetzung)

Januar 1939

2. Januar:

Im Rahmen der städtischen Fürsorge soll künftig vermieden werden, jüdische Pflegekinder in städtische Pflege zu nehmen. Jüdischen Wöchnerinnen ist ausschließlich Hebammenhilfe zu gewähren. Auch jüdischen Pflegekindern und hilfsbedürftigen Minderjährigen sind keinerlei Sonderleistungen zu gewähren.

11.01.2011 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin

(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)

Kursiv gesetzte Abschnitte enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.

Der Monat Januar

Januar 1933

Zu Beginn des Jahres 1933 leben weit über 160.000 Juden in Berlin. Am 31. Januar wird Hitler zum Reichskanzler ernannt. Danach führen die Nationalsozialisten schrittweise einen politischen Ausnahmezustand herbei. Nach dem Reichstagsbrand werden mit der „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“ die demokratischen Grundrechte aufgehoben. Schritt für Schritt wird eine Diktatur etabliert. Man verfolgt und verhaftet massenweise politische Gegner, was in Berlin auch viele politisch aktive Juden und Menschen jüdischer Herkunft trifft.

07.12.2010 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin
(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)
Der Monat Dezember (Teil II)Fortsetzung

Dezember 1939

4. Dezember:
Die Reichsbezugskarten für Lebensmittel (Periode 18. Dezember 1939 bis 14. Januar 1940) erhalten Juden getrennt von der übrigen Bevölkerung.

In Berlin bekommen sie diese nicht – wegen Weihnachten – eine Woche im voraus von den NS-Volkswohlfahrt-Blockwaltern am 8. und 9. Dezember ausgehändigt, sondern müssen sich diese vier Tage später von den Kartenstellen selbst abholen (Verfügung des Oberbürgermeisters)

01.12.2010 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt (Berlin)

Judenverfolgung in Berlin
(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)
Der Monat Dezember (Teil I)

Dezember 1933
1. Dezember:

Bei Berichten zu Anträgen auf eine Einreisegenehmigung ist von der Polizei in den Formularen zu Ziffer I nach „Staatsangehörigkeit“ sowie zu Ziffer II vor „Wohnung nebst genauer Anschrift“ die neue Rubrik „Religion“ einzufügen (Anordnung des Polizeipräsidenten).
4. Dezember:
Der Stadtschulrat von Berlin verbietet unter Androhung der Entlassung den Lehrern, jüdische Partner zu heiraten.
Dezember:
Sämtliche Berliner Sportvereine haben inzwischen die Einführung des „Arierparagraphen“ beschlossen.

01.11.2010 in Allgemein

Gegen das Vergessen; nie wieder!

 
Reimut Schmitt

Judenverfolgung in Berlin

(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)

Der Monat November

November 1933
1. November:

Mehr als ein Dutzend uniformierte SA-Angehörige stürmt um 21.50 Uhr das Schanklokal „Birnbaum“ in der Grenadierstraße 14 in Berlin-Mitte. Die SA-Männer schlagen auf mehrere jüdische Gäste ein. Das Polizeipräsidium berichtet um 23.27 Uhr der Gestapo, die Täter seien unerkannt entkommen und Personen nicht verletzt worden.

Terminvorschau

Alle Termine öffnen.

30.01.2027 18. Bundesversammlung - Wahl der/des Bundespräsidentin/Bundespräsidenten
Nähere Informationen auf bundestag.de 

SPD Ortsverein Rhaunen

Aktiv zum Wohle unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger
 
 

Aktuelle Nachrichten

DER SPIEGEL
US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi ringen beim Gipfel in Peking um Ergebnisse. Der britische Premier Starmer kämpft um sein Amt. Und Kanzler Merz diskutiert beim Katholikentag mit Jugendlichen. Das ist die Lage am Freitagmorgen.

Die Rechtspopulisten inszenieren sich als Erben der friedlichen Revolution. Doch ein Bericht aus dem Brandenburger Landtag zeigt: Einige AfD-Politiker haben eine ganz andere DDR-Historie.

Wie wichtig ist es, auch 80 Jahre nach den Gräueltaten der NS-Zeit in Deutschland, die Erinnerung weiter wachzuhalten? Wir haben Menschen auf der Straße in Berlin dazu befragt.

Friedrich Merz sieht Europa auf dem Weg zu »einer Macht, die den Stürmen dieser neuen Zeit trotzt«. Beim Karlspreis plädierte der Kanzler für eine zu diesem Bild passende Neugestaltung des EU-Haushalts.

Entlastung für viele, aber wie? Während die Koalition über eine Einkommensteuerreform zankt, wirft Grünen-Haushaltspolitiker Andreas Audretsch einen Vorschlag mit konkreten Zahlen in die Debatte.

Sexismus, Gewalt, Diskriminierung: Viele Männer lässt das, was Frauen widerfährt, kalt. Der »Männertag« an Christi Himmelfahrt ist ein Tag der Sorglosigkeit - und Teil des Problems.

In einer ungewöhnlichen Allianz wenden sich CDU-Arbeitnehmerflügel und konservative Sozialdemokraten an die Koalitionsspitzen: Der Streit müsse aufhören, die Vernünftigen müssten lauter werden.

Angela Merkel nimmt Schwarz-Rot gegen den Vorwurf der Zerstrittenheit in Schutz: Dass bei komplexen Themen nur gleiche Meinungen herrschten, sei »schier ausgeschlossen«. Die Wirtschaft mahnt derweil mehr Tempo an.

Ausgerechnet die Grünen haben im Dresdner Landtag eine Mehrheit mithilfe von AfD und BSW erzielt - ungewollt, wie die Partei betont. Die AfD jubelt.

Die SPD dümpelt bundesweit bei zwölf Prozent, verliert selbst unter Kernwählern den Rückhalt, viele landen bei der AfD. Was haben die Sozialdemokraten falsch gemacht?

Cem Özdemir taugt zum Hoffnungsträger, nicht nur für seine Partei. Deutschland hängt bei der Aufarbeitung der NS-Zeit hinterher. Und die Tafel Milka ist zu dünn. Das ist die Lage am Mittwochabend.

Die Koalition will den Achtstundentag abschaffen, Bärbel Bas ist skeptisch. CDU-Politiker fordern von der Arbeitsministerin, sich an Absprachen zu halten.

WebSozis

Besucher:1176489
Heute:78
Online:3