Allgemein
11.01.2011 in Allgemein
Judenverfolgung in Berlin
(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)
Kursiv gesetzte Abschnitte enthalten Reichsgesetze oder Aktionen, die das ganze Reichsgebiet betreffen.
Der Monat Januar
Januar 1933
Zu Beginn des Jahres 1933 leben weit über 160.000 Juden in Berlin. Am 31. Januar wird Hitler zum Reichskanzler ernannt. Danach führen die Nationalsozialisten schrittweise einen politischen Ausnahmezustand herbei. Nach dem Reichstagsbrand werden mit der „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“ die demokratischen Grundrechte aufgehoben. Schritt für Schritt wird eine Diktatur etabliert. Man verfolgt und verhaftet massenweise politische Gegner, was in Berlin auch viele politisch aktive Juden und Menschen jüdischer Herkunft trifft.
07.12.2010 in Allgemein
Judenverfolgung in Berlin
(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)
Der Monat Dezember (Teil II)Fortsetzung
Dezember 1939
4. Dezember:
Die Reichsbezugskarten für Lebensmittel (Periode 18. Dezember 1939 bis 14. Januar 1940) erhalten Juden getrennt von der übrigen Bevölkerung.
In Berlin bekommen sie diese nicht – wegen Weihnachten – eine Woche im voraus von den NS-Volkswohlfahrt-Blockwaltern am 8. und 9. Dezember ausgehändigt, sondern müssen sich diese vier Tage später von den Kartenstellen selbst abholen (Verfügung des Oberbürgermeisters)
01.12.2010 in Allgemein
Judenverfolgung in Berlin
(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)
Der Monat Dezember (Teil I)
Dezember 1933
1. Dezember:
Bei Berichten zu Anträgen auf eine Einreisegenehmigung ist von der Polizei in den Formularen zu Ziffer I nach „Staatsangehörigkeit“ sowie zu Ziffer II vor „Wohnung nebst genauer Anschrift“ die neue Rubrik „Religion“ einzufügen (Anordnung des Polizeipräsidenten).
4. Dezember:
Der Stadtschulrat von Berlin verbietet unter Androhung der Entlassung den Lehrern, jüdische Partner zu heiraten.
Dezember:
Sämtliche Berliner Sportvereine haben inzwischen die Einführung des „Arierparagraphen“ beschlossen.
01.11.2010 in Allgemein
Judenverfolgung in Berlin
(Behördenmaßnahmen in der Reichshauptstadt)
Der Monat November
November 1933
1. November:
Mehr als ein Dutzend uniformierte SA-Angehörige stürmt um 21.50 Uhr das Schanklokal „Birnbaum“ in der Grenadierstraße 14 in Berlin-Mitte. Die SA-Männer schlagen auf mehrere jüdische Gäste ein. Das Polizeipräsidium berichtet um 23.27 Uhr der Gestapo, die Täter seien unerkannt entkommen und Personen nicht verletzt worden.
07.10.2010 in Allgemein
Im November 1936 wurde am Reichsgesundheitsamt das „Rassenhygieneinstitut“ unter der Leitung des Tübinger Kinder- und Nervenarztes Robert Ritter eingerichtet. Später wurde es Teil des 1939 gegründeten Reichssicherheitshauptamtes, unmittelbarer Vorgesetzter Ritters war nun der Reichkriminaldirektor und SS-Oberführer Arthur Nebe (1894 – 1945).
02.05.2026, 10:00 Uhr außerordentlicher Landesparteitag des SPD-Landesverbandes Rheinland-Pfalz
Vorstellung, Aussprache und Abstimmung über den Koalitionsvertrag (vorbehaltlich des erfolgreichen Abschlusses de …
30.01.2027 18. Bundesversammlung - Wahl der/des Bundespräsidentin/Bundespräsidenten
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